Ostdeutschlandtour 2005
Mit dieser Rollertour möchte ich eine andere Urlaubsform mal ausprobieren, als nur mit dem Wohnmobil. Auf Tour gehe ich mit meiner X9 125 cm. Für mein Gepäck habe ich mir von Louis ein Packtaschen Set und eine Gepäckrolle gekauft. Mit dem Stauraum unter dem Sitz und dem 48l großen Topcase konnte ich meine Sachen bequem verstauen. Für mein Kartenmaterial habe ich eine Tunneltasche von Polo besorgt.
25.04.05 (180 km )
Es scheint heute Vormittag die Sonne aber der Schein der trügt, der Sprecher aus dem Radio meldet nichts gutes Regen ist in Sicht. Als alles auf dem Roller aufgeschnallt war ging es los in Richtung Celle, dort empfängt mich der erste Regenschauer. Aber mit der richtigen Bekleidung kein Problem. Also fahre ich weiter in Richtung Braunschweig bis nach Wernigerrode. Dort schaue ich mir die Stadt und das schöne Rathaus an. Es schon 15:30Uhr Zeit sich eine Unterkunft zu suchen. Ich habe mir vorgenommen rechtzeitig mir eine Bleibe für die kommenden Nächte zu suchen. Aus dem Internet habe ich mir das Hotel "An der Teufelsmauer" im 10km entfernten Blankenburg rausgesucht. Dort nehme ich mir ein Zimmer für 22 € die Nacht mit Früh. Mein Roller konnte ich auf dem Gelände unter einem Caport stellen eine feine Sache
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Das Rathaus von Wernigerrode Die Vorderfront dieses Hauses ist auch nicht ganz gerade. Steht in Werningerrode
Das Hotel "An der Teufelsmauer" in Blankenburg für 22 €
Der kleine Schlosspark in Blankenburg
26.04.05 (180 km)
In der Nacht hat es kräftig geregnet hoffentlich ist es Tagsüber wieder trocken. Ich habe Glück wie ich nach dem reichhaltigen Frühstück den Roller belade hört es auf zu Regnen. Über nasse Straßen führt mein Weg nach Thale. Mit einer Seilbahn kann man auf den 450m hohen Hexentanzplatz fahren. Ich hatte zum Seilbahn fahren kein Bock war aber schockiert das hier in Thale riesige Industriezweige nach der Wende einfach Platt gemacht wurden. Also weiter nach Stollberg um die malerische Kleinstadt am Rande des Südharzes zu besichtigen. Nach dem Besuch fahre ich zur KZ Gedenkstätte nach Buchenwald bei Weimar. Aber zuerst muss ich mit meiner X9 über das "Kyffhäusergebirge" fahren ein Eldorado für Zweiradfahrer aber nicht ungefährlich. Noch 20km bis Buchenwald. Die Besichtigung der KZ's war schon bedrückend was hier vor 60 bis 65 Jahren von dem NS Regime gemacht wurde. In den neun Jahren seines Bestehens bis April 1945 starben 50 000 Menschen einen gewaltsamen Tod.
Weiter geht es nach Weimar um sich die Goethestadt sich anzusehen. Mein Fazit zu der Stadt es gibt was besseres oder habe ich nicht viel Ahnung von Kultur?
Es wird wieder Zeit sich ein Nachtlager zu suchen dazu fahre ich nach Blankenhain und von dort in das 5 km entfernte Dorf Kesslar. Dort erwartete ich mich eine Gaststätte und Pension. Für 30€ mit Frühstück für das Einzelzimmer. Gut geeignet für Biker weil das Areal komplett abgeschlossen ist und es bestehen Unterstellplätze für die Zweiräder. Die Preise in der Gaststätte sind OK.
Ich setze euch einen Link zu der Gaststätte der Inh. W. Loch würde sich freuen euch zu begrüßen.

www.blankenhain-online.de/kesselberg
Noch ein Link vom Urlaubsland Thüringen: Saalfeld - die Stadt der bezaubernden Feengrotten
Der Ort Stolberg Der Ort Stolberg
Die KZ Gedenkstätte Buchenwald am Haupttor steht "Jedem das seine"
Die Gaststätte "Kesselberg" in Kesslar
27.04.05 (180km)
Um 10:00 Uhr geht es wieder los in Richtung Rudolstadt durch diesen Ort bin ich gleich durchgefahren so ein grau in grau keine Farbe an den Häuser die DDR läst schön grüssen.
Ganz anders der Ort Saalfeld die Innenstadt schmückt sich mit schönen Mittelalterlichen Bauten wie die Marktapotheke.
Weiter geht es auf der B85 bis nach Kaulsdorf in Richtung Hohenwarte entlang der Talsperre
Hohenwarte bis zur Fähre es ist eine schöne Strecke. An der Fähre angekommen war ich der einzige. Für 1,70€ wurde ich zu dem anderen Ufer übergesetzt, Der nächste Ort ist Zeulenroda, dort habe ich im Kaufland mir eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen gegönnt. Nach dem Tanken geht es weiter nach Weida dort habe ich mir die Pension „Zum Aumatal" ausgesucht. Dazu später mehr. Als ich Zeulenroda hinter mir ließ braute sich ein Unwetter auf schnell rechts ran und den Regenkombi und die Regenhandschuh anziehen und ab ins Unwetter. Ich bin keine 3km gefahren da ging schon Hagel auf mich nieder und kein Unterstellplatz weit und breit.
In Weida angekommen habe ich die Pension wie oben beschrieben für 35€ das Einzelzimmer bezogen
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Der Ort Saalfeld Die Talsperre Hohenwarte südlich von Saalfeld
Die Überfahrt mit der Fähre Warten in dem Ort Weida auf das öffnen der Pension
28.04.05(300km)
Meine geplante Route über Tschechen, Dresden musste ich leider verwerfen aus Persönlichen Gründen muss ich 3Tage früher nach Hause. Also kürze ich meine Tour und fahre von Weida in einem Rutsch über Gera, Altenburg nach Risa. In Risa angekommen führte mich der Weg gleich an die Elbe. Danach ein bisschen durch die Stadt schlendern, und dann fahre ich doch noch in die 40km entfernte Stadt Torgau wo ich mir ein Zimmer nehmen möchte. Ich habe mich für die Pension „Gotthardt" für 22€ die Nacht.
Wer Torgau nicht kennt hier eine kleine Info: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, am 25April 1945 trafen nahe Torgau erstmal amerikanische und sowjetische Soldaten zusammen- ein schlichtes Denkmal am Elbeufer erinnert an die historische >Begegnung an der Elbe<
Die Altstadt mit zahlreichen Bürgerhäuser ist denkmalgeschützt.

Pause in Risa an der Elbe
Das Denkmal in Torgau die Altstadt und das Schloss Hartenfels
29.04.05(350km)
Wie oben schon beschrieben musste ich meine Tour um 3 Tage verkürzen. Darum geht es heute von Torgau in die Lutherstadt Wittenberg. Ich habe mir nur die Stadt angesehen für M.Luther habe ich mich nicht interessiert. Also geht es weiter in Richtung Magdeburg aber zuerst kam ich an dem Ort Zerbst vorbei ein schönes Stadttor, also bin ich noch mal umgedreht und fuhr auf dem Marktplatz von Zerbst einen großen Marktplatz aber was ich da
sehen muss eine aus gebombte Kirchenruine aus dem 2 Weltkrieg und sie steht heute noch so
da. Weiter nach Magdeburg dort befuhr ich die Autobahn in Richtung Hannover bis zur Abfahrt Helmstedt Marienborn dort ist der alte Grenzübergang der DDR zu besichtigen.
Es ist schon beeindruckend 15Jahre nach der Wende diesen Grenzübergang sich noch mal anzuschauen.
Eine Woche Urlaub mit meiner X9 geht langsam zu Ende. 1250 km in 5 Tagen abgerissen, mit Sonne, Regen, und Hagel alles war dabei. Die Unterkünfte waren alle OK
Was jetzt noch fehlt ist den A-Schein dass es in Zukunft etwas schneller geht.

Die Lutherstadt Wittenberg Der Parkplatz in Wittenberg
Die Gedänkstätte Grenzübergang Marienborn die Passkontrolle Eine alte MZ von den Grenztruppen im Museum ausgestellt
In diesem Gebäude befindet sich ein Museum
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