Cornwall (England) 2013

Größere Kartenansicht
27-28..06.13 580Km

Um 10:30Uhr ging es auch langsam los. Zuerst fuhren wir auf die A7 bis Hannover und auf die A 2 bis nach Bad Bentheim. Der Stellplatz für Wohnmobile ist im Ortseingang gut ausgeschildert. Nach dem einparken und ausrichten des Wohnmobils, gingen wir erstmal in die Stadt. Ach ich vergaß der Stellplatz kostet 7 € 24 Std Strom extra.
Ich hatte einen guten Stadtführer, denn Heike war letztes Jahr hier zur Kur. Nach dem Besuch der Burg noch Kaffee trinken dann ging es auch langsam wieder zurück zum Wohnmobil. Noch ein bisschen relaxen und den Tag langsam beenden. Ach eins muss ich noch los werden.
Das Umbauen der Sitzgruppe zum Schlafplatz erwies sich als sehr interessant. Ich bin bald Wahnsinn geworden. 1/2 Std haben wir daran gebastelt nah dann gute Nacht.
Morgen geht es weiter nach Hoek van Holland 240 km bis zur Fähre.
Es regnete die ganze Nacht um 10:00Uhr ging es dann auch schon los. Auf dieser Strecke schalte ich mein Navi ein, denn es geht durch einige Großstädte u.a.Utrecht und Rotterdam. Die Autobahnen sind gut in Holland aber ein Autobahnkreuz jagt das andere. Kleine Staus behindern das weiter kommen. Der Blick auf die Uhr ist immer gegeben. Aber nach Rotterdam ging es auf der Bahn schnell wieder weiter. Um 13:00 Uhr haben wir es dann geschafft. Und um 14:30 Uhr legte die Fähre pünktlich ab.
Nach der Ankunft in Hawich war erst mal Geld besorgen angesagt. Das bekommt ihr wenn man aus dem Fährhafen rausfahrt an dem Supermarkt Morrison. So jetzt einen Nachtplatz suchen. Den gibt es auch im Ort den genauen Standort kann ich euch nicht sagen, weil er mitten im Wohngebiet liegt. Jetzt erstmal eine Runde pennen morgen geht es nach Oxford.
Der Stellplatz in Bad Bentheim
30.06.13 400km
Um 9:00Uhr Britischer Zeit (eine Stunde vor) geht es los. Das Navi habe ich auf Oxford einprogrammiert, das sollte wenig später als Fehler sich heraus stellen. Über Colchester nach Bishop' Stortford führte uns das Navi nichts ahnend in Richtung Süden und somit in den nördlichen Autobahnring von London. Der Verkehr dem entsprechend. Bei jedem größeren Kreisverkehr habe ich mich wohl falsch eingeordnet und so passierte es dann auch schon da schoss mir ein Fahrzeug vor mir und wollte nach links aus dem Kreisverkehr raus fahren und ich wollte gerade. Mit einer unheimlichen Reaktion von mir, bremste ich das Fahrzeug ab, sonst wäre ich ihn in die Seite gefahren. Meine Neven liegen blank. Weiter fuhren wir über Watford und dann nach Oxford. Dort wollten wir auf dem Stadt Campingplatz fahren, dort ließen sie uns aber nicht rauf (Veranstaltung). Nächste Ziel Bath ca.120km. Campingplatz ins Navi eingegeben und los findet er nicht. Wir düsen durch die Stadt Barth ich bin langsam genervt. Was jetzt, letzter Versuch, Nochmal eingeben und folgen jetzt klappt es wir haben einen Platz. Rezeption geschlossen wir suchen uns ein Platz und fahren bei einer Tasse Kaffee unseren Accu runter.
Fazit des Tages: große Scheiße es kann nur noch besser werden.
Der Ort Cheddar

01.07.13 130km
Die Nacht war ziemlich laut da eine Straße an dem Campingplatz entlang führte. Nach dem Frühstück geht es auch schon langsam weiter. Unser erstes Ziel war der Ort Lynton. Vor dem Ort steigt die Straße auf 25% an. Der Fiat hat ganz schön zu Buckeln und die Straße wird enger. Links und rechts der Straße säumt sich eine hohe Hecke.
Lynton ist ein schöner Fischerort eingebettet an der Steilküste. Nach dem Fotografieren des Ortes und Umgebung, gönnen wir uns ein zweites Frühstück. Weiter führt uns die schmale Straße nach Ilfracombe auch hier ein kleiner Fischerort. Der Ort Croyde paar Meilen weiter ist ein ist ein Eldorado für Surfer die hier ihr Stelldichein geben. Bei hohen Wellen surfen sie mit ihren Brettern den ganzen Tag. Langsam wird es Zeit sich ein Nachtplatz mal wieder zu suchen. Im Ort Clovelly haben wir Glück mit einem Platz aber vorher wollen wir noch den Ort besuchen. Ein Museumsdorf und 20 £ Eintritt für diesen Betrag kann ich eine Nacht wieder auf ein Campingplatz stehen. Wir brechen das ab und fahren auf dem ausgewiesenen Platz.
So das war der Tag bis Morgen.
Warten auf das 2. Frühstück

02.07.13 115 km
Wir haben heute etwas länger geschlafen darum geht es um 10:30 Uhr los. Wir fahren auf der 39 an Bude vorbei und biegen auf schmalen Weg nach Boscastle. Der Ort hat einen sehr romantischen Hafen eines klippenumrahmten Fjordes. Und schöne alte Häuser im Englischen Stil. In einem Kaffeshop wird das 2.Frühstück mit Cappuccino und englische Kekse eingeläutet. Der Himmel ist heute zugezogen und ein wenig Regen kommt auch mal raus. Nach dem Besuch fahren wir auf Nebenstraßen die nicht breiter sind als ein Wohnmobil nach Tintagel. Mehrmals musste ich anhalten, und den Außenspiegel einziehen wenn Gegenverkehr kam sonst passte es nicht. Man muss schon ein wenig die Abmessung des Fahrzeuges im Griff haben sonst hat man bald keine Spiegel mehr am Fahrzeug. In Tintagel angekommen laufen wir durch den Ort, außer ein paar Archetektonische Bauten hat mir der Ort nicht gefallen. Also fahren wir weiter nach Süden in den Ort Padstow ohne Navi fahre ich hier nicht, denn das zeigt mir nicht nur den Weg an sondern auch die Geschwindigkeit in Meilen. Auf dem Weg nach Padstow fuhr ein über breiter Traktor vor mir, der mir bei den engen Straße den Weg frei macht. In Padstow angekommen, hat der Ort einen kleinen Hafen den man einmal umrunden kann. Der Tag geht wie im Fluge vorbei, denn wir müssen uns schon langsam um ein Nachtquartier kümmern. Den haben wir auf dem Weg nach Newquay gefunden aber wo der genau liegt weiß ich nicht.
Schnell zum Wetter very britisches.
Der Hafen von Padstow

03.07.13 120 km
Es stürmte die ganze Nacht, mit den Sonnenstrahlen beruhigte sich auch das Wetter wieder. Es ist 8:00Uhr die beiden schlafen noch. Wie jeden Morgen Kaffee kochen bisschen lesen und langsam in den Tag gehen. Auf diesen Platz sind die Waschhäuser so gut das Nell sogar bei Regen dort hin geht als wie auf der Wohnmobiltoilette.
Wie in den letzten Tagen fahren wir auf Nebenstraße an Felder und hohen Hecken nach Newquay auf dem Weg immer wieder Fotostopps an Sehenswürdigkeiten wenn man ans Wasser kommt. Mit schönen Stränden mit Steilküste. Über St.Agnes fahren wir nach St.Ives. In der Stadt herrscht das Chaos, es ist fast unmöglich hier ein Parkplatz mit einem 7m langen Mobil zu bekommen. Aber nach langen suchen hatten wir Glück. Andere Wohnmobile quälen sich durch die Stadt sie hatten nicht so viel Glück. Wir laufen die Hafenpromenade entlang, und gönnen uns ein Eis. Als ich bezahlte, und mich dann um drehte, flog eine Möwe auf Nell zu streifte sie am Kopf und klaute ihr das Eis so 2 Pfund in die Möwe investiert. So was dreistes habe ich auch noch nicht gesehen. Die Gemüter beruhigten sich wieder und wir schlenderten weiter. Unser letztes Ziel war der Ort Sennen, dort ist der äußerste Westen England ab hier ist nur Wasser bis nach Amerika. Deswegen heißt dieses Stückchen Erde "Lands End". der weite Weg hat sich gelohnt um das zu sehen. Anschließend suchen wir uns ein Nachtquartier. Morgen geht es schon wieder nach Osten.
Wenn hier denkt ich habe jetzt Feierabend da liegt hier falsch, jetzt muss ich noch mit Nell Fußball spielen und dann Karten.Ca.20:00Uhr darf ich mal in mich kehren dann bis Morgen.
Der Ort St. Ives

04.07.13 120 km
Nach dem ich gestern das geschrieben hatte, wurde das Wetter immer feuchter und nebliger. Und heute Morgen sah es nicht viel besser aus. leichter Nieselregen kam aus dem Nebel. Wir kamen heute gut voran denn unser erstes Ziel war nicht weit der Ort Lizard dieser liegt am südlichsten Punkt Englands. Mit dem Fahrzeug kann man bis in den Ort fahren. Das Straßenbild prägen Souvenirläden und Imbissbuden. Vom Ort aus muss man noch ca.15 min zu Fuß laufen bis man an die Steilküste kommt. Schaut Euch die Bilder an, der Weg lohnte sich und die Bilder auch. Mittlerweile wurde es langsam wärmer und die dicken Jacken wurden langsam lästig. Zurück im Ort noch mal Shopping machen und dann geht es auch schon weiter. Zurück nach Heston und dann auf die 394 bis kurz vor St.Austell nach Mevsgissey. Aber bis zu diesem Ort kommen wir heute nicht mehr denn das Wetter ist so schön, so dass wir den nächsten Campingplatz anfahren und den Tag mit einer Tasse Kaffee langsam ausklingen lassen.
05.07.13 120km
Wir verabschieden uns nicht gerne von dem schönen Platz aber in ein paar Tagen geht unsere Fähre nach Hause. Mevagissey ist unser erstes Ziel, denn es liegt nur ein paar Kilometer entfernt. Wir stellen das Wohnmobil auf dem vor der Stadt zugewiesenen Parkplatz für 4 £ ab, und gehen dann ins Fischerdorf. Hier leben sie ausschließlich noch vom Fisch. Überall wo wir Historische Fischerdörfer anschauen, ist immer Ebbe angesagt. Der Hunger treibt uns in ein kleines Bistro ich bestellte mir ein es getoastetes Weißbrot mit einem Spiegelei und Heike ein Stück Kuchen das so süß war, das es ihren Geschmack nicht traf. Wir fahren weiter nach Looe westlich von Plymouth. Hier hat der Tourismus richtig zu geschlagen. Einmal durch gehen und dann weiter nach Tavistock am Rand vom Dartmoor. Dieses wollen wir durchqueren aber wir kommen nur bis zu dem Ort Two Bridges es ist 15:30Uhr denn wir steuern einen Campingplatz an. Morgen geht es wieder weiter.
Der Ort Mevagissey

06.07.13
Um 8:Uhr aufgestanden ca.18'C fast wie im Süden. Wir vergessen nicht dass wir in England sind. So! Heute geht es ein ganzes Stück nach Osten, da wir ja gestern, die Region Cornwall verlassen haben. Unser Ziel ist heute Salisbury. Wir fahren vom Campingplatz und wollten quer durchs Dartmoor das Navi führte uns nach Norden am Ende wusste ich nicht mehr wo wir waren. Selbst in der Detailkarte konnte ich nicht die kleinen Orte finden. Also fuhren wir ein Stück auf der 30 nach Exeter und dann bogen wir noch mal ins Dartmoor ab. Anschließend geht es weiter auf der 303 bis nach Stonehenge. Dort angekommen eine Fülle von Touristen und an dem Zaun an der Straße kamen wir auch nicht ran wegen Bauarbeiten. 20 £ für ein paar Steine sich anzuschauen ist mir zu teuer. Aber es lag ja auf dem Weg. Zurzeit haben wir eine Hitze von 30'C wir suchen einen Platz in der Nähe. Hier sollen 2 Campingplätze sein. Den ersten mal ins Navi eingeben mal schauen wo der uns hinführt oh wir haben Glück. Gleich mal in die Rezeption und nach Fragen, ob wir noch einen Platz zu bekommen ist. Ja, sagte die ältere Dame mit 32 £ bist du dabei. Nah ja ist ja nur für eine Nacht. Dies war der teuerste Platz auf unserer Reise

07.07.13 260 km
So der vorletzte Tag hat begonnen und wir haben schon 25'C um10:00Uhr. Sachen zusammen packen und Fahrzeug entleeren und schon sind wir wieder auf der Piste. Da wir ja auf der Heimfahrt sind, sollte die Kultur nicht abseits stehen. Also streben wir den Ort Devizes in 15 Meilen an und wir kommen nicht in den Ort, Hauptstraße gesperrt. Also weiter nach Marlborough Innenstadt offen und es ist Markt. Wo soll ich parken mit einem 7m Mobil alles voll und wir wieder weg. Aber das haben wir öfters es ärgert mich maßlos das eine willst du das andere muss du. Es geht weiter nach Oxford - Aylesbury - Luton bis nach Cambridge. Ich gebe die Koordinaten zu dem Campingplatz ein und der schickt mich in die Pampa. Noch ein Versuch mit der Adresse jetzt haben wir noch 10 Meilen. Das Navi schickt uns wieder in die Pampa auf einmal ein Campingschild wer hätte das gedacht das hier ein Platz ist und dann noch Top in Ordnung. Wir lassen den Tag langsam aus klingen Bis Morgen.

08 - 09.07.13 150km
Die letzte Rutsche steht an. Nach dem täglichen Ritual kommen wir um 10:30Uhr los. Schnell führt uns das Navi auf die 11 und dann auf die 14 nach Ipswich. Die Straße ist gut mal 2 oder 3 spurig befahrbar. In Colchester dann auf die 120 bis Hawich. In Harwich angekommen, der erste gang ist das Kaufhaus Morrisen am Fährhafen. Einkaufen für den heutigen Tag und dann auf den Campingplatz wo wir vor 14 Tagen schon mal drauf waren und warten auf die morgige Fãhrabfahrt die um 9:00Uhr beginnt. Noch was zum Campingplatz wenn man das Fãhrticket der Stena Line bei der Rezeption vorlegt, bekommt man die Übernachtung zum halben Preis. So! das war der Tipp.
05:30 war die Nacht zu Ende. Nell kommt wieder nicht aus den Federn. Frühstücken, Duschen und um 7:30 Uhr tuckern wir langsam zum Fährhafen. Am Check In Schalter bei der Stena Line war nicht viel los, so das das abfertigen der einzelnen Fahrzeuge recht zügig von statten ging. Pünktlich um 9:00Uhr legt die Fähre ab.
Auf Wiedersehen England
Danach geht es die 500km bis nach Hause
Am letzten Tag wird noch mal gegrillt.

Fazit der Reise:
Die Fähre von Holland nach England würde ich als Nacht und nicht als Tag Fähre buchen. Das fahren in England finde ich nicht als schwierig man hat sich (ich wenigsten) schnell daran gewöhnt. Mit dem Kreisverkehr wo mehr als 2 Spuren ein laufen muss man schon darauf achten, wo man den Kreis wieder verlässt sonst wird gehupt oder es kracht (eigene Erfahrungen). Wer Nebenstraße fahren möchte, muss zumindest mit dem Womo gut aufpassen, da die Breite 2 er Fahrzeuge nicht ausreicht. Die Straßen sind teilweise in einem schlechten Zustand.
Das Positive: Mir hat die Region Cornwall sehr gut gefallen. Schöne Fischerdörfer viel Steilküste so wie es aus dem Filmen von Rosamunde Pilcher gezeigt wird.
Zum Fahrzeug:
Wir hatten einen 7m langen Bürstner mit einem 130 PS Diesel. Wir hatten einen Durchschnitts Verbrauch von 11, 0 Liter /100km. Das gute war der Kühlschrank und das Gefrierfach gerade für die heißen Tage


Burkhard+Heike
Zu den Videos Startseite