Dänemark 2005
In diesem Jahr ging unsere Tour nach Dänemark. Entlang der Nordseeküste bis nach Skagen und die Ostseeküste wieder runter. Die Tour dauerte 10 Tage. 2000 km haben wir zurückgelegt, und haben viel gesehen auch bei nicht so gutem Wetter wie man Anfang Juni haben sollte.
29.05.2005
Bei 30'C ging es auf die Autobahn A7 nach Hamburg der Elbtunnel der fast immer ein Nadelöhr ist, war ohne Stau befahrbar. Also durch noch 150 km bis Flensburg. Gleich hinter der Grenze fahren wir von der Autobahn ab in Richtung Tönder wo wir auch gleich im Ort uns mit Dänischen Kronen und Diesel eindecken wollen. Der Kurs beträgt 1€ = 7,36 DK
Unsere Endstation ist der Campingplatz am Strand auf Romö.
Der befahrbare Strand auf der Insel Romö Ein Sonnenuntergang an der Nordsee
30.01.2005
Es wird heute schönes Wetter werden so um die 18'C aber kein Regen. Von Romö fahren wir nach Ribe.
Die Stadt ist die Älteste und schönste Stadt Jütlands. Die kleinen, bunten Häuschen stehen weitgehend unter Denkmalschutz.
Anschließend besuchen wir in dem Ort Varde um die 1:10 Miniaturstadt uns anzuschauen. Historisch getreu mit Kopfsteinpflaster, nur der Kirchturm ist übermannshoch.
Nach dem Besuch wird es mal wieder Zeit sich ein Nachtlager zusuchen das Camp Nordsee für 28€ mit Strom.
Aber bevor wir das Camp anfahren sind wir durch den Ort „Nymindegab" gefahren gleich hinterm Ort verändert sich die Landschaft vom Flachland zur Dünenlandschaft mit Ferienhäuser.
Die Stadt Ribe
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Das Miniaturstadt in Varde

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31.05.2005
Die ganze Nacht stürmte und regnete es, es gab keine richtige Nachtruhe. Um 10:30 Uhr ging es weiter in Richtung Norden nach Thorsminde ein Fischerort an der Nordsee. Aber von einer Besichtigung haben wir abgesehen weil sich das Wetter noch nicht gebessert hatte. Also geht es nach einer Pause nach Lemvigund nach Struer. Wir suchten den Ort Oddesand auf, der liegt 10 km nördlich von Struer. Landschaftlich reizvolle Engstelle mit Brückenverbindung über den Limfjord. Dass die deutsche Wehrmacht diese Stelle strategisch interessant fand, dokumentieren die verschiedenen Bunker aus dieser Zeit. Der Kommandobunker ist als Museum zugänglich. Übernachtet haben wir auf dem Camp Humbum bei Struer.
Die Küste bei Thorsminde eine stürmische See Der Campingplatz Humbum bei Struer
01.06.2005
Am nächsten Morgen geht die Tour in das Freilichtmuseum "Hjerl Hede" zwischen den Orten Struer und Shive.
Der Besuch lohnt sich, rund 200.000 Besucher jährlich. Schöner Spaziergang zwischen bronzezeitliche und steinzeitlichen
Häusern oder Bauernhöfe ab dem 16. Jh.
Weiter geht es über die Insel Mors, und suchen uns ein Nachtquartier im Ort Norre Vorupör an der Küste.
Der Fischerort hat alles was man so erwartet schöne Lage in den Dünen große Ferienhäuserangebot einen breiten Sandstrand.
Auf den 3 Bilder schön zu sehen das Freilichtmuseum "Hjerl Hede"
02.06.05
Das Wetter will einfach nicht besser werden, die ganze Nacht hat es wie aus Eimer geschüttet der Tag war auch nicht viel besser. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, also steht heute auf dem Besichtigungsplan der Ort Hanstholm.
Dort wollen wir den Museumsbunker besichtigen. Wir? Die Damen haben kein Bock, also bin ich alleine los marschiert.
Der Bunker wurde 1979 restauriert. 90 Mann waren zur Bedienung der 38cm Kanonen hier stationiert, wie ein Labyrinth wirken die Räume beim Rundgang.
Nach dem Besuch geht die Fahrt auf der B29 > B11 nach Fjernlör nach Älybro auf die B55 nach Lökken wo wir außerhalb des Ortes einen Campingplatz aufsuchen. Hier hat die Saison noch nicht begonnen wir waren die einzigen Gäste auf dem Platz,
daher waren auch die Sanitäranlagen noch nicht geöffnet. Nah ja egal.
03.06.05
Wie jeden Tag wird auch heute das Wetter beschrieben es war wie immer Scheiße.
Wir kommen heute später los ca. um 11:00 Uhr. Unsere heutige Tour führt uns zu dem 15km entfernte Leuchtturm von „Rubjerg Knude" ca. 50 Jahre war der Leuchtturm aus 42km Entfernung zu sehen, dann nahm ihm die Düne die Sicht. 1953 waren die Nebelhörner schon nicht mehr zu hören, 1960 begann man die Düne abzutragen, was man bald einstellte( siehe Bilder ). Nach dem Besuch des Leuchtturms ( es lohnt sich ) geht es weiter auf der 55 nach Hirthals. Der erste Besuch galt den Fährhafen wo die Fährschiffe der Color Line nach Norwegen ablegen. Wir hatte Glück es kam gerade eine Fähre rein und wir beobachteten das Ein und Ausschiffen der Fahrzeuge aus der Fähre. Das Nordseemuseum stand auch noch heute auf der Besucherliste also hin.
Ein einmaliges gut aufbereitetes Museum. Das größte Freistehende Aquarium Europas.
Wie jeden Tag wird es auch heute wieder Zeit sich ein Nachtlager zu suchen, wir entscheiden uns für das Camp „Grenen Camping bei Skagen.
Der Leuchtturm von Rubjerg Knude bald istnichts mehr vorhanden,verdeckt vom Sand
Das Nordseemuseum in Hirthals mit der Robbenfütterung
04.06.05
Wir haben das Ende von Dänemark erreicht. Der erste Besuch gilt der Nordspitze von Skagen, wo der Skagerak und das Kattegat zusammen fließt. An den Stränden von Skagen stehen in gewissen Abständen Bunker aus dem 2.Weltkrieg die verschandeln leider den ganzen Strand (siehe Bilder). Anschließend geht es auf der B 40 nach „Rabjerg Mile".
Rabjerg Mile ist die größte Wanderdüne Dänemark 2 mal 2km groß, doch ständig in Bewegung. Ach ich vergaß das heutige Wetter, die Nacht hat es durchgeregnet, aber am Tag hatten wir ein bisschen Glück es gab nur vereinzelt Schauer.
Und weiter geht unsere Reise nach Frederikshaven wo man mit den Fährschiffen der Stena Line nach Göteborg schippern kann.
Weiter am Kattegate entlang in Richtung Süden. In Hals überqueren wir für 10€ mit einer Fähre die engste Stelle des Limfjords. Diese Nacht werden wir in Oster Hurup verbringen.
Die Strände bei Skagen übersät von Bunkern
Die Wander Düne Rabjerg Mile 10 km südlich von Skagen
Warten auf die Fähre die uns über den Limfjord bringen soll
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