Dänemark 2011

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17.04.11 280km
Am Tag zuvor war das Motorrad schon gepackt und abfahrbereit für den morgigen Tag. Da rief meine Enkeltochter Nell an und fragte bei Heike nach ob ich schon weg sei sie möchte doch mit. Also heute alles wieder runter vom Moppet und neu packen. Es kam ja doch einige Sachen mehr dazu und die Rückbank ist ja auch von Nell besetzt. Aber nach vielen hin und her, habe ich alles auf die Seitenkoffer aufschnallen können. Also kann es am Nachmittag los gehen. Unser erster Ritt beläuft sich auf die 280km über Hamburg nach Glücksburg an der Ostsee.
Die Bahn war leer da die Osterurlauber schon gestern am Samstag gefahren sind.
Wir steuern gleich den Campingplatz Holnis an wo wir für 12€ die Nacht verbracht haben.
18.04.11 140km
Am Morgen geht es weiter über Flensburg dort kommen wir an dem Fördepark vorbei das ist ein riesiges Einkaufszentrum zum Schoppen. Gleich hinter der Grenze in Dänemark biegen wir dann auf die 8 nach Sonderburg und weiter nach Fynshav. Eine ½ Std warten wir auf die Fähre die uns über den kleinen Belt nach Böjden bringt soll. Nach dem Ausschiffen fahren wir nach Faaborg
(Info) und schauen uns die Stadt an um dann südlich von Svendborg für die Nacht einen Campingplatz ansteuern.
19.04.11 220km
Die Nacht war schon ziemlich kalt da kuschelte man sich doch noch eine halbe Std länger im warmen Schlafsack. Um 8.30Uhr dann doch raus wir wollen auch noch weiter. Es dauerte auch jeden Tag bis das Moppet richtig beladen wird. Nach dem bezahlen fuhren wir noch ein paar Kilometer südwärts um uns das Schloss Valdemars Slot anzuschauen. Anschließend ging es über Svenborg nach Nyborg wo ich leider mit Nell nach Mac Donalds einkehren musste. Nach dem der Hunger gestillt wurde, fuhren wir nach
Kerteminde dort soll ein schöner Hafen sein nah ja es gibt was besseres. Nach dem Besuch verlassen wir Fünen und fahren über den Großen Beld
(Info). Diese Überquerung ist kosten pflichtig 115Kr.mit dem Motorrad. Und schon sind wir auf Seeland. Wir gehen noch was Einkaufen und fahren nach Holbbäck 20km nördlich von Roskilde auf einen Campingplatz Holbäck Själland direkt an einer Schnellstraße. Das stinkt mir am meisten aber wenn man ein 10Jähriges Kind dabei hat und am Nachmittag schon mal auf dem Moppet einschläft, dann muss der nächste Platz angefahren werden. Ich bin eigentlich schon froh dass sie das alles so packt.
20.04.11 130km
Auch diese Nacht war nicht gerade warm am Morgen Frühstückten wir und packten unsere Sachen zusammen. Anschließend fuhren wir in die nächste Stadt Roskilde
(Info) wo zurzeit auf dem Marktplatz Markt war. Ein bisschen in die Fußgängerzone und dann auch schon weiter nach Kopenhagen(Info). Jetzt muss mein Navi mal zeigen was es kann. Bis zum Bahnhof hat es uns gebracht und jetzt? Nach mehrmaligen nachfragen ist unser Ziel (Kleine Meerjungfrau) nur 7min von unserem Standpunkt entfernt. Nochmal eingeben und dann dem Navi folgen. Siehe da es hat geklappt. Wir sind am Ziel. Soviel Touristen für so eine kleine Meerjungfrau. Ein paar Fotos geschossen und schon geht es weiter am Tivoli (Info) vorbei nach Köge wo wir unseren Nachtplatz auf dem Campingplatz Köge Sydstrand Camping einrichten werden. Das Camp ist nicht zu empfehlen da es so dicht an einer vielbefahrenden Landstraße liegt. Sanitäranlagen sind ok.
21.04.11 350km
Die halbe Nacht habe ich kein Auge zugemacht durch den Lärm von der Straße. Also um 6:30Uhr stehe ich auf Frühstücke in Ruhe denn die Rezeption macht erst um 9:00Uhr auf ich brauche nämlich noch meine Campingkarte.
Anschließend geht es auf die Autobahn es sind nur noch 70km bis Rödby.
Am Fähranleger angekommen sind die ganzen Zahlboxen besetzt so dass eine geringe Wartezeit in Kauf genommen werden muss. Als ich dran war verlangten die 41€ für ein Kind 1Moppet und meine Person das finde ich unverschämt. Ich muss ja rüber also zahlen. Eine Stunde dauerte die Überfahrt und das war natürlich was für die Nell Fähre fahren. Die restlichen Kronen im Shop lassen und dann auch schon wieder ausschiffen.
Wir fahren noch bis Heiligenhafen um Mittag zu essen und dann weiter nach Lübeck. Kurz vor Lübeck beobachtete ich das vor mir fahrende Fahrzeuge auf die Überholspur wechseln rechts stand ein Kleinlaster nichts Besonderes bis ich sah das auf der rechten Fahrspur eine ganze Fensterscheibe auf der Straße liegt. Ich hatte keine Möglichkeit auszuweichen also durch die ganzen Scherben die auf der Straße lagen. Ich hatte Angst dass die mir meine ganzen Reifen zerschneiden aber ich hatte Glück und setzte meine Fahrt über Hamburg nach Hause ohne weitere Vorkommnisse fort.