Wohnmobiltour Deutschland 2009
Fahrstrecke 3500 km

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03.09.09 220km
Wie schon in meiner Reisevorschau auf meiner Internetseite bekannt gab, mussten wir unsere Englandtour verschieben. Um im Notfall schnell wieder zu Hause zu sein also bleiben wir hier in Deutschland. Wir haben uns überlegt an der Ostsee zu beginnen und dann weiter durch Ostdeutschland zu reisen wie ihr es von uns gewohnt seid.

So wir haben die letzten Sachen in das Wohnmobil Bürstner T720G verstaut. Unser erster Eindruck über das Wohnmobil es hat einen großen Toilettenraum mit Dusche eine Heckgarage und längst eingebaute Betten. Was ich zu bemängeln habe, für private Sachen sind einfach zu wenig Schränke vorhanden. Ich würde mir dieses Fahrzeug privat nicht kaufen. So das zu diesem Fahrzeug.
Um 10:00Uhr kamen wir von zu Hause weg es geht in Richtung Lüneburg dann weiter über Boizenburg nach Schwerin. In Schwerin ist die Buga (Bundesgartenschau) noch in gange. Darum gibt es auch keine Parkplätze wir stellen uns mit dem 7,20m langen Womo in ein Wohngebiet wo die Anwohner alle ein Parkausweis haben müssen schauen wir mal vielleicht haben wir Glück. Wir gehen erst mal in die Stadt auf dem Weg dorthin erwischt uns ein heftiger Regenschauer und Gewitter das etwa 15min anhielt. Wir schlendern durch die schön restaurierte Einkaufspassage bis wir zum Schweriner Schloss kommen. Ein klasse Bauwerg und immer für ein Fotoschouting gut. Angrenzend am Schloss beginnt die Ausstellung der Buga für 16€ kann man sie besuchen. Wir ziehen es vor weiter zufahren nach Wismar. Von dort fahren wir auf die B105 bis zur Abzweigung nach Zierow dort werden wir auf dem Ostseecamping die erste Nacht verbringen. Unser Stellplatz ist vor der Schranke für 15€ mit incl. Strom. Die Sanitäranlagen sind top.


Das Schloss von Schwerin
04.09.09 130km
Für die erste Nacht haben wir in den neuen Betten gut geschlafen. Um 10:00Uhr fahren wir vom Platz in das 9 km entfernte Wismar. Diesmal finden wir einen großen Parkplatz. Eine Besichtigung der schönen Innenstadt und dem Hafen von Wismar das ist ein muss. Am Hafen decken wir uns noch mit Fischbrötchen ein und danach geht es auf die B105 nach Kühlungsborn das wir aber links liegen lassen und erst ein Stopp in Heiligendamm macht. Heiligendamm wird die „weiße Stadt" am Meer genannt. Der Grund sind die weiß verputzten klassizistischen Häuser am zentralen Kurplatz.
Die Tour geht weiter nach Warnemünde wo wir uns mit der Fähre für 6,50€ übersetzen lassen, so brauchen wir nicht ganz durch oder um Rostock zu fahren. Auf dem Weg nach Markgrafenheide überholte uns auf einer schmalen geraden Strasse ein VW T5 so schnell, das sich die Außenspiegel berühren zum Glück bleibt alles heile. Es sollte nicht bei dieser Kollision bleiben in Ribnitz parkten wir vor einem Edeka Markt als wir eine Tasse Kaffee im Womo trinken, bewegte sich das Wohnmobil was war das denn? Ein Postauto rammte beim ausparken die Seite des Wohnmobils auch hier nur Farbreste an der Toilettenklappe sonst kein Schaden. Jetzt ist Schluss das ist wohl nicht unser Tag wir nehmen sofort den nächsten besten Campingplatz in Dierhagen Camping Neuhaus für 23€ die Nacht.
Heiligendamm an der Ostsee
05.09.09 140km
Ich hoffe es wird ein guter Tag und nicht so wie gestern.
Unsere heutige Fahrt geht im strömenden Regen wieder um 10:00Uhr los. Die Straße führt uns durch die Fischlandregion vorbei an Kilometer lange Strände die parallel zur Straße entlang führen. Um auszusteigen war das Wetter zu schlecht und so fahren wir weiter nach Prerow. In dem Ort, reit sich ein Fahrzeug nach dem anderen so dass man nur teilweise im Schritttempo voran kommt. Über Barth geht es dann nach Stralsund. Dort ragt die neue Brücke nach Rügen hervor und in der nähe, soll auch das Ozeaneum sein, wo man die Vegetation und die Tierwelt auf Land und im Wasser (Ostsee) dargestellt bekommt. Für 14€ Eintritt ist man pro Person dabei. Nach dem Besuch des Ozeaneum finde ich, das das Preis - Leistungsverhältnis nicht ok. ist. Aber wie immer Meinungen gehen weit auseinander. Anschließend gehen wir noch in die Altstadt von Stralsund die hat mir gut gefallen mit dem Marktplatz und dem Rathaus.
Wir sind kaputt vom laufen gehen zurück zum Auto und fahren auf die Insel Rügen aber über den alten Rügendamm bis nach Binz dort fahren wir den Campingplatz Meier an der liegt nicht am Wasser das muss auch nicht unbedingt sein für 23€ ist der Platz ok und die Sanitäranlagen sind auch ok.


Ozeaneum in Stralsund
06.09.09 140km
Der Tag beginnt wie der gestrige aufhörte mit Regen also packen wir unsere Sachen zusammen und fahren erstmal in das Seebad Binz. Hätte das Wetter besser mitgespielt würde die Besichtigung des Seebades mehr Spaß machen aber wir machen das Beste draus. Anschließend fahren wir nach Putbus die Straße dorthin, führt teilweise über altes Kopfsteinpflaster und durch schöne dichten Alleen die man in Westdeutschland suchen muss. In Garz biegen dann ab nach Zudar wir fahren so lange, bis die Strasse zu Ende ist und eine Fähre bringt uns nach Stahlbrode für 8,50€. So kürzt man den Weg über Stralsund ab. Auf der B105 fahren wir dann nach Greifswald und weiter nach Wolgast (Usedom). Hinter Zinnowitz stauen sich die Fahrzeuge auf mehren Kilometer nur im Schritttempo geht es weiter unserem Ziel das Seebad Ahlbeck mit der Seebrücke entgegen. Die Nacht verbringen auf einem Campingplatz in Heringsdorf irgendwo in einem Wohngebiet aber mit sauberen Sanitäranlagen für 26€ die Nacht.

Seebrücke von Ahlbeck
07.09.09 150km
Es geht heute auf dem Polenmarkt vor der polnischen Grenze, wo man früher nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Grenze zu Polen passieren konnte, ist die Straße jetzt nach dem Schengenen Abkommen von Polen offen. Man braucht nicht unbedingt auf dem großen Parkplatz auf deutscher Seite zu parken man kann auch nach Swinnemünde reinfahren und dort parken. Auf dem Polenmarkt gibt es wie früher viel Ramsch, Zigaretten, Klamotten und die neuesten Kinofilme mit schlechtem gedrucktem Cover alles wird hier verkauft. 2 ½ Std schlenderten wir über den Markt und mir tun die Beine weh bloß weg hier es reicht. Nach dem Besuch fahren wir weiter nach Anklam weiter auf der B109 nach Pasewalk und nach Prenzlau. Das Stadtbild von Prenzlau wird heute geprägt von einer seltsamen Mischung aus Backsteingotik und moderner Nachkriegsarchitektur. Wir fahren noch ein paar Kilometer südlich und biegen dann von der B198 ab und fahren über die Dörfer bis wir an den Oberuckersee angekommen sind wo wir dort den einzigen Campingplatz am See für 16€ finden. Schöner ruhiger Platz im Wald mit guten Sanitäranlagen.
Campingplatz am See
08.09.09 250km
Der Tag wird schön und warm wir Entsorgen noch und weiter geht es auf die Autobahn aber nur 2 Abfahrten. Bei Joachimsthal fahren wir auf die B198 dann auf die B2 bis Chorin dort soll ein Klosterruine stehen, das wir uns anschauen wollen. Ganz gleich aus welcher Richtung man kommt, die Ruine verfehlt nie ihre überwältigende Wirkung. Der Eintritt beträgt 4€ pro Person. Danach fahren wir weiter nach Niederfinow dort steht das älteste Schiffshebewerg Deutschlands. Unser nächstes Ziel am heutigen Tag ist der Ort Buckow auf den schmalen Straßen und mit dem 7,20m langen Wohnmobil bekommen wir kein Parkplatz. Also weiter in Richtung Berliner Ring dort fahren wir auf die Autobahn von der A10 auf die A13 bis zur Abfahrt Gr.Köris. Ein Campingpiktogramm führte uns mitten durch den Wald zu einem See wo der besagte Campingplatz sein hier leben in der Wildnis noch Menschen? Wie der Platz heißt weiß ich nicht aber die Sanitäranlagen sind ok. Preis pro Nacht Fehlanzeige Chef ist noch nicht vor Ort. Aber es ist ruhig hier wir bleiben.


Schiffshebewerg in Niederfinow
09.09.09 230km
Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das Funktechnikmuseum in Königs Wusterhausen dort steht ein 210 m hoher Sendemast auf dem Funkerberg der weist Ortsunkundige den Weg zu dem Museum. Aber leider hat es am Mittwoch geschlossen und sonst haben die nur Öffnungszeiten von Mai -Oktober von 13:00Uhr-16:00Uhr. Also fahren wir weiter wir nehmen die A13 bis zu Abfahrt Duben dann weiter auf die B87 nach Torgau. Ein Denkmal an der Elbbrücke von Torgau erinnert daran, dass sich hier am 25.04.1945 die Amis und Russen trafen - ein seinerzeit medienwirksam inszenierter Handschlag und über das weitere Geschick der Gegend zu entscheiden. So und das war das geschichtliche der Stadt mein persönlicher Eindruck sehr schöner Marktplatz und ganz in der Nähe vom Marktplatzes ein super Schlachter mit Essensausgabe gutes Essen für wenig Geld. Grimma ist unser nächstes Ziel dort ist im Jahr 2002 die halbe Innenstadt durch den Fluss Mulde weggerissen worden. Die Schäden sind schon lange repariert an sonsten hat die Stadt einen ansehnlichen Stadtkern. Unser Nachtlager schlagen wir in dem Ort Colditz auf, dort ist im Ort gut ausgeschildert der Campingplatz am Waldbad für 15€ ist er ein schöner Platz mit sauberen Sanitäranlagen
Der Marktplatz von Torgau
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