England 2011

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06.09.11 540km
Wir starten um 10:00Uhr von zu Hause mit Sonnenschein in Richtung Hannover um in Altwarmbüchen unsere Essens-vorräte für die nächsten 2 Tagen einzukaufen. Anschließend noch Mittagessen und dann kann es auf der A2 nach Dortmund und weiter nach Venlo gehen. Umso weiter wir nach Westen kommen, bezieht sich der Himmel und es dauert auch nicht lange bis es anfängt zu Regnen. Hinter Eindhoven gebe ich die Koordinaten für einen Campingplatz ein aber durch eine Umleitung in einer Ortschaft kam das Navi völlig durcheinander. Wir steuerten das Womo wieder zurück auf die Autobahn und fahren nach Belgien dort klappte es mit der modernen Navigation. An der Autobahn liegend aber nicht hörbar Übernachten wir auf dem Campingplatz bei Gierle.

Mit vielen Aktivitäten für die Kinder ist der Platz ausgestattet
07.09.11 300 Km
Erstmal zur letzten Nacht soviel Regen mit einer Portion richtigen Sturm habe ich lange nicht mehr erlebt. Auf dem Platz waren riesige Pfützen der gestrigen Nacht. Um ½ 10 Uhr geht es weiter über Antwerpen nach Ostende. Ein kleiner Stadtbummel lädt die Innenstadt von Ostende ein. Wir fahren ein Stück die Küstenstraße nach Frankreich runter die am von Hochhäusern zubetoniert sind. Noch 50 km bis Calais. Am Fährhafen Calais angekommen reihen wir uns hinter den Fahrzeugen ein. Als erstes werden die Pässe gescheckt dann müssen wir zur Fahrzeugkontrolle ob wir einen Illegalen im Wohnraum mitnehmen. Also weiter bis zum nächsten Schalter. Die Dame fragt ob wir ein Ticket hätte ich sagte nein? Also da vorne hin und Ticket kaufen. Wo vorne hin wir stehen auf einen Platz und wissen nicht wohin. Ein Mann kommt vorbei und sagte uns wir müssten durch den ganzen Fährhafen um uns ein Ticket zu kaufen. Wir zuckel langsam weiter bis wir ein Schild entdecken wo Ticket kaufen. Für 120€ sind wir dabei. Also das Prozedere nochmal Pass Kontrolle Fahrzeug durch suchen und endlich lassen sie uns zu Fähre. Wir sollten uns auf dem streifen 203 hinstellen. Wie groß ist das Gelände? In Puttgarden haben die ca.20 Parkbuchten. Hier in Calais haben sie 400 Buchten für die Fahrzeuge. Um 18:00Uhr geht unsere Fähre. Als wir auf dem Ärmelkanal überqueren, ist das laufen auf der Fähre recht schwierig bei dem hohen Wellengang. Es hätte nicht länger dauern dürfen Überfahrt 1 ½ Std sonst hätte ich noch die Fische gefüttert. Um 18:30 Uhr legte die Fähre in Dover an. (Eine Std die Uhr zurück stellen) Langsam entleert sich der Bauch der Fähre und dann sind wir an der Reihe. Ich bin angespannt wegen des links Fahrens aber ich muss sagen es klappte ganz gut selbst die berüchtigten Kreisverkehre meisterte ich heute mit Bravour. Da es langsam dunkel wurde, bezogen wir einen Campingplatz im Osten von Dover ca. 10km entfernt. Es war ein aufregender Tag. Mal sehen was Morgen anliegt.

Die Kreidefelsen von Dover
08.09.11 130km
20€ hatte der Platz für die Nacht gekostet die Sanitäreinrichtungen waren auch ok. Zurück geht es an diesen Morgen nach Dover dann auf die 20 nach Folkestone. Dort biegen wir auf die 259. Von Folkestone bis nach Hyde fahren wir immer am Ärmelkanal entlang aber Parkplatzmöglichkeiten für Wohnmobile sind wenig vorhanden. Die Britten haben genauso so eine Macke wie die Franzosen sie installieren an großen Parkplätzen einfach eine Schranke hochgesetzt auf 2 Meter und aus der Traum vom Wohnmobil Parkplatz das Ärgert auch einen. Weiter geht es auf der 259 nach Hastings aber zuvor besuchen wir noch den kleinen Ort Rye. Die Gassen dieser kleinen Hafenstadt liefern Fotomotive ohne Ende. Mit zahlreichen Tea Shops und Antiquitäten hat sich Rye ganz auf den Touristenverkehr eingestellt. In Eastbourne besuchen wir eine 5 km lange Strandpromenade, dem viktorianischen Pier und den Hotels zieht die Stadt viele Gäste an. Unser Nachtplatz beziehen wir 8km östlich von Eastbourne für ca. 24€

Eastbourne die Strandpromenade
09.09.11 180km
Unser erstes Ziel heute ist der Ort Lewes der liegt an der 27. In der 15000 Einwohner-Stadt am Eingang eines tief eingeschnitten Tal bei den South Downs gruppieren sich Fachwerkhäuser und enge Gassen um die Burg.
Nach einem Snack in einem Kaffeshop brechen wir wieder auf der 27 an Brighton vor bei und steuern Arundel an. Der Ort liegt auch an der 27 ein kleines Städtchen mit alten Häusern und engen Gassen schmiegt sich am Ufer des Anrun. Der Ort wird überragt vom Burg Arundel Castle (Info). Die 27 führt weiter bis nach Portsmouth und der Verkehr wird dichter und das Navi kann mir auch nicht mehr helfen. Wir wollten eigentlich ins Hafengebiet aber wir landeten entgegengesetzt. Wir brechen Operation Hafengebiet ab, und suchen uns in der Nähe einen Campingplatz. Wir landeten auf dem Platz New Forest ist ca. 26000ha ist das Gelände groß vorwiegend in privatem Besitz. Es einer von 10 Plätzen des Areals. Dieser Platz hat nur ein Sanitärgebäude kein Strom kein Kindespielplatz aber es laufen zwischen den Campern Esel und Pferd herum. Ein ganz einfacher Platz. Die Besucher kommen in Scharen um hier zu Campen. Hier mal die Koordinaten des Platzes
(N 50 53 185 - W 001 31 738.)
So einen Platz hatte ich auch noch nie angefahren.

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Burg Arundel Castle

10.09.11 130km
Die Pferde grasen vor dem Wohnmobil als ich die Rollos vom Womo hochzog. So einen Ausblick da macht das Frühstücken gleich viel mehr Spaß. Um 10:00 Uhr kommen wir vom Platz fahren nach Salisbury. Rund um den Marktplatz von Salisbury mit dem gotischen Marktkreuz(14Jh) sind interessante kleine Läden, Pubs und Cafés zu entdecken. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Salisbury Kathedrale (Stil des 13Jh). als ich zurück zum Wohnmobil kam, war ein Stadt Scherriff an dem Fahrzeug zugange und verpasste mir ein Strafzettel wegen falsches Parken. Ich konnte auch nichts mehr machen er hat sein Prozedere voll durchgezogen. Später lass ich das ich 70GBP bezahlen soll nah ja schauen wir mal. Wir wurschteln uns mit dem Navi aus Salisbury raus und nehmen Kurs auf Stonehenge er berühmteste Steinkreis der Welt. (Info)
Anschließend fahren wir auf die 303 nach Andover 2mal verpasste ich die Abfahrt hier in England ist es nicht so einfach wieder auf die die Bahn zurück zukommen man muss schon anders denken die fahren ja links. Dann doch geschafft den Fiat volltanken und dann einen Einkaufsladen suchen. Wir wurden fündig ein riesen großes Einkaufszentrum erst mal Einkaufen dann in unmittelbarer Nähe auf den Campingplatz die Nacht verbringen. Der stand nicht im ADAC Campingführer sauberer Platz mit sauberen Sanitäreinrichtungen. Morgen geht es weiter Richtung Osten.

Der Drache von Salisbury
11.09.11 180km
Nach kräftigen Regen in der Nacht strahlt am Morgen die Sonne. Ja das gibt es auch in Großbritannien. Um 10 Uhr kommen wir mal wieder vom Platz als wir das Platzgelände verlassen wollten wurde gegenüber auf dem Feld ein Flohmarkt aufgebaut. Aber wir zogen weiter in Richtung Osten. Die Route führt uns nach Winchester dann auf die 272 bis nach Petworth. Diese Kleinstadt mit mittelalterlichem Flair gibt es viele Antiquitätengeschäfte. Unser nächstes Ziel an diesem Tag ist das Burg „Bodian Castle". Diese Wasserburg wurde im 14Jh erbaut (Info). Der Tag neigte sich mal wieder langsam dem Ende zu der nächste Campingplatz ist laut Navi 12 Meilen entfernt in Hastings. Aber auf dem halben Wege und das kommt hier öfters vor das Campingplätze nicht im ADAC Buch stehen nehmen wir gleich einen Platz der am Straßenrand ausgeschildert ist mit sauberen Sanitäreinrichtung.

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Burg Bodian Castle
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