Finnland 2010
6000 km

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27.05.10 ( 650 km)
Heute beginnt unsere Finnlandtour mit dem gemieteten Bürstner T580. Wir haben mit diesem Mobil vom Stauraum her einen guten Wahl getroffen. Der ist gerade mal 6,40 lang schön wendig Um 6.00Uhr klingelte heute der Wecker wir wollen nach Gräna (Dänemark) von dort geht unsere Fähre (Stena Line) um 14.45Uhr nach Varberg (Schweden). Um 7.30Uhr geht es auf die A7 nach Hamburg vor dem Elbtunnel der erste Stau hoffentlich geht es bald weiter denn die Zeit läuft gegen uns.
Die Dänische Grenze ohne Posten ist erreicht noch 250km. Kurz vor Arhus wieder Stau ich werde langsam nervös wenn wir diese Fähre nicht bekommen schaffen wir die Fähre nach Finnland auch nicht mehr. Wir haben noch 1 1/2Std und noch 80km. Langsam rollt der Verkehr wieder eine Fahrbahn haben sie gesperrt Unfall. Um 14.00Uhr erreichen wir Gräna noch schnell von der Bank 300 DK (1€=7-8DK) holen und ab zum Fährhafen. Um 14:45Uhr legt die Stena nach Varberg ab. Bei strahlenden Sonne und ruhiger See geht es über die Ostsee. Um 19:00Uhr werden wir wieder ausgeschifft kurz ein Schnack mit der Dame vom Schwedischen Zoll und wir sind in Schweden. Auf der 115 geht es weiter nach Vagamo wo wir uns mit Kronen eindecken um auch auf dem Stadtcampingplatz (ist super ausgeschildert)die erste Nacht zu verbringen. Heike und Ich sind auch ziemlich geschafft für heute.

Das Fährschiff der Stena Line von Gräna nach Varberg
28.05.10 (420km)
Sonnenschein der Tag kann beginnen um 9:00Uhr brechen wir auf die E4 ist in Reichweite so das wir nach dem Tanken unserer Ziel Stockholm unter die Räder nehmen können. 420km nur Autobahn das wird auf die Dauer langweilig. Es wird erst interessant als wir uns Stockholm nähern. Der Verkehr wird dichter wir müssen jetzt aufpassen das wir die Straße 73 oder die 222 hier in Stockholm finden denn dort ist auch der Fährhafen. Die 222 habe ich gefunden aber die Abzweigung zum Check In der Viking Line erweist sich als schwierig ich habe ihn 2x übersehen bloß nicht ins Centrum fahren da komme ich mit dem Womo nicht mehr raus also über die durchgehende Linie fahren Polizei ist nicht in Sicht. Geschafft das Einchecken lief dann auch problemlos und so läuft die „Amorella" pünktlich durch Stockholms Schären aus. Morgen um 10:00 Uhr sind wir in Helsinki.

Die Amorella läuft nach Helsinki aus
29.05.10 (360km)
Die Nacht habe gut überstanden da der Seegang ruhig war da steht uns auch auf Deck 8 ein gutes Frühstück zu. Das Büffet war vielseitig alles was das Herz begehrt. Nach dem wir die Fähre verlassen haben, richtet sich nun der Blick auf die Straßennummern die als Wegweiser gelten hier in Finnland. 7 ist unsere Zahl und die folgen wir bis nach Porvoo. Dort diesem kann man die roten Speicherhäuser am Fluss die Jahrhunderte heil überstanden haben besichtigen. Weiter setzen wir unsere Tour fort und verlassen die Schnellstraße und biegen auf die 6 nach Kouvolla. Die Landwirtschaft wird weniger. In Lappeenranta besuchen wir einen heimischen Markt und Finnlands älteste Orthodoxe Kirche. Wir sind eisern und fahren weiter auf der 6 bis nach Säkisalmi wo die 14 beginnt auf dieser Strecke bis nach Savonlinna komme wir in Punkaharju vorbei und anschließend beginnt ein Meisterstück der Natur. Auf einer Länge von sieben Kilometer trennt dieser schmale einseitige Hügelrücken die beiden Seen Puruvesi und Pihlajavesi voneinander. Auf dem Damm, der an einigen Stellen nur wenige Meter breit ist, verlaufen Bahngleise und eine Panoramastraße. Hier nehmen wir den erst besten Campingplatz für diese Nacht.

Die Panoramastraße bei Punkaharju Südostfinnland
30.05.10 (360 km)
Es hat die ganze Nacht geplätschert dem entsprechend waren wir früh wach. Um 9:00Uhr ging es wieder auf die Piste. In Savonlinna wollen wir die Wasserburg Olavinlinna besichtigen. Es gibt kaum eine bessere erhaltene mittelalterliche Festung als die 1475 errichtete Burg. Anschließend fahren wir auf der 471 eine Nebenstraße nach Joensuu. Auf halber Strecke ist Schluss es fehlt die Brücke und eine Fähre übernimmt das übersetzten wie teuer? Keinen Euro sowas gibt es auch. Durch dichte Wälder und Seen geht es weiter. Der Regen begleitet uns den ganzen Tag. In Joensuu geht es auf die 6 bis nach Koli ein kleines Dorf 6km von der Hauptstraße. Dort ist ein Skigebiet ich marschiere die Treppen hoch bis zum Hotel (bin ganz außer Puste) dort erwartet mich ein super Ausblick über eine riesige Seenlandschaft die ich so noch nicht in Skandinavien gesehen habe. Weiter geht es auf der 6 nach Nurmes wo wir die Nacht verbringen werden.

Die Straßen führen auf viele Kilometer gerade aus das ist die Einsamkeit Finnlands
31.05.10 (400km)
Heute Morgen scheint die Sonne, nach dem gestrigen Regentag haben wir uns das verdient. Ich gehe bezahlen 5,50€ wollte das Mädchen an der Rezeption von mir haben hat die sich verrechnet? Bezahlen und schnell weg. Wir Tanken noch und dann geht es weiter auf die 6. Die Landschaft ändert sich zunehmend umso länger wir nach Norden fahren. Die Landwirtschaft verschwindet und mehr Wälder und Seen zeichnet die Umgebung. Der Verkehr nimmt auch ziemlich ab und die großen Orte haben eine Entfernung von 100-150km. Das heißt rechtzeitig Tanken. In Kajaani angekommen machen wir erstmal eine Stadtbesichtigung und die Frau will ein bisschen Schoppen. Anschließend fahren wir weiter auf der 5 nach Kuusamo auf dem Weg dort hin warnen öfters Schilder das hier das Rentierzuchtgebiet beginnt. Und kurz vor Kuusamo standen 3 Rentiere mitten auf der Straße bis ich an kam und hupte liefen sie vor dem Womo bis eine Einfahrt kam. Danach verschwanden sie im Wald. Um 17:00Uhr kamen wir in der Stadt an der Campingplatz liegt 5km außerhalb des Ortes für 20€ verbringen wir die Nacht auf dem Platz.

Stille Menschen wurden dieses Werk genannt
01.06.10 (463km)
Wir sind jetzt in einer Höhe von Skandinavien wo es nachts nicht mehr dunkel wird. Die Vögel sind auch durcheinander die zwitschern schon um 1:00Uhr morgens und ich kann nicht schlafen.
Die 5 fahren wir heute weiter bis nach Ruka dort biegen wir in den Ort und die Straße endet auch mitten im Ort in einer Sackgasse. Im Winter ist das ein Skiort den es bei dem flachen Land nicht viel davon gibt. Auf halber Strecke nach Kemijärv überqueren wir den Polarkreis. In Kemijärv einem kleinen verschlafenen Ort an einem See machen wir halt um was zu essen und ein zukaufen um gestärkt die Fahrt nach Ivalo ca. 160km aufzunehmen. Auf der gesamten Strecke ist verstärkt auf Rentiere zu achten die am Straßenrand mal alleine oder in Herden weiden. Um 18:00Uhr sind wir in Ivalo 2 Campingplätze gibt es hier aber keine Touristen. Von hier aus sind es noch 250km nach Murmansk (Russland)

Lappland auf den Weg nach Ivalo
02.05.10 (470km)
Um 10:00Uhr ist das Womo gepackt es wird noch getankt und weiter geht es auf der 4 nach Inari ein verschlafener Ort. Am Ortsausgang besuchen wir für 16€ das Samenmuseum dort ist viel Information über Land und Leute zu erfahren. Anschließend biegen wir nach etwa 30km auf die 971 mit dieser Straße fahren wir quer Beet und immer am Inariesee entlang und so sparen wir ca. 150km als wenn wir die 4 und dann auf die E6 nach Kirkenes fahren. Auf halber Strecke machen wir Mittag, als aus der Versenkung 3 Rentiere auf das Womo zukamen da hielt mich nichts mehr auf dem Sessel erstmal Fotoapparat und ablichten ein schönes Erlebnis. Auf der ganzen Strecke musste weiter mit Renntiere gerechnet werden. In Neiden biegen wir wieder auf die E6 (Norwegen) und noch 40km bis Kirkenes. Aber zuerst besuchten wir den letzten nördlichsten Grenzübergang nach Russland bevor wir nach Kirkenes fuhren. Der Ort Kirkenes ein verschlafendes Fischerdorf in dem Varangerfjord wo der End-und Wendepunkt der Hurtigruten, und Ausflüge ins russische Murmansk unternommen werden können. Wir nehmen wieder Abschied von Norwegen und fahren die gleiche Strecke wieder zurück bis nach Inari wo wir auf dem Stadtcampingplatz direkt am Inarisee für 22€ die Nacht verbringen. Die Nacht verbringen? Wo ist die Nacht es wird ja nicht mehr dunkel. Diesen Artikel schreibe ich um 22:30Uhr und die Sonne scheint noch in vollen Zügen.

In Lappland ist ganz besonders mit Rentiere zu rechnen
03.06.10 (390km)
Nach dem Frühstück Entsorgen wir noch alles und schon kann es wieder los gehen. Ab heute geht es etwas gemütlicher zu da wir langsam auf dem Rückweg sind. Von Inari biegen wir auf die 955 und abwärts geht es mit unserer Reise. 140km haben wir es bis nach Kittilä auf halber Strecke hört auf einmal der Asphalt auf und eine festgefahrene Sandpiste folgt und genau für 60km. Mitten in der Wildnis kein Haus kein Ort und ab und zu ein Auto. Aber so eine Piste kann man mühelos mit 80km/h befahren. Aber nach einer knappen Stunde war ich auch wieder froh eine Teerstraße unter den Reifen zu haben. In Kittilä machen wir Pause. Durch den Ort verläuft die Hauptstraße wo sich die ganzen Geschäfte angesiedelt haben. Zu den Straßenzustand in Finnland die sind mit Nummern beschrieben und da habe ich mal recherchiert das 3 stellige Straßennummern zur Schotterneigung zeigen 2+ 1 stellige in einem guten Zustand sind.
Mittlerweile 60km vor Rovaniemi zieht eine Regenfront auf und es dauert auch nicht lange, bis es anfing zu regnen. In Rovaniemi fahren wir zuerst zum Artic Circle am Polarkreis der liegt ca. 8km auf der 4 dort ist das ganze Jahr Weihnachten man kann Souvenirs, Klamotten, und anderen Schnick Schnack kaufen. Anschließend suchen wir uns für die Nacht einen Schlafplatz. 2 Campingplätze gibt es hier in Rovaniemi einen auf der 81 und der andere auf der 4 Richtung Kemi.

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Soweit wie das Auge reicht es geht immer gerade aus das ist die 955 Schotter