Schwarzes Meer 2010
Die Vorbereitungen meiner Reise sind bis zum buchen des DB Autozug abgeschlossen. Denn ich will bis zum Abreisetag warten, es ist eine Wartezeit bei der Buchung (Hildesheim -München). Hildesheim -München habe ich nichts mehr bekommen fahre jetzt am 31.08.10 nach Lörrach und dann weiter am Bodensee entlang nach Österreich.
Einen neuen Hinterreifen habe ich auch aufziehen lassen, weil ich glaube dass der alte Reifen die knapp 6000km nicht halten wird.
Gespannt bin ich auf meine BMW 1200 GS wie sie sich auf der gesamten Strecke macht. Ist sie genauso zuverlässig wie meine beiden Honda Varadero ?


9 Länder und 5500km

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31.08.10-01.09.10 452km
Nach einem hektischen Tag (Kindergeburtstag) fahre ich um 19.30 Uhr nach Hildesheim. Denn um 23:00Uhr geht der Nachtzug nach Lörrach. Diesmal ist es nur eine kleine Mannschaft 3 Motorräder und 3 PKWs. Und der Zug war pünktlich von Hamburg da.
An schlafen war diese Nacht nicht zu denken die Klimaanlage war zu laut und das Gewackel der Waggons ließ mich nicht in den Schlaf kommen. Um 7:00Uhr war der Autozug in Lörrach. Aber ca. 1Std dauerte es noch bis wir an unsere Fahrzeuge kamen. Als erstes habe ich mich in Lörrach verfahren und musste einen Umweg fahren um nach Bad Säckingen zu kommen. Wenn ich schon in der Nähe bin und sogar durch den Ort Schaffhausen fahre, ist es doch ein muss den Rheinfall sich an zu schauen.
Es war eine langweilige weiterfahrt bis nach Friedrichshafen an gewissen Abschnitten hatte man einen schönen Blick auf dem Bodensee und dahinterliegende Alpen. In Österreich begab ich mich auf die Autobahn bis nach Bludenz wo die Autobahn zuende war. Ich beschloss diesmal durch den Arlbergtunnel (8,50€) und dann nach Landeck zu fahren. Dort bog ich ab in Richtung Italien denn Morgen steht der Reschenpass auf dem Programm.

Der Campingplatz kurz vor der Italien
02.09.10 330km
Der Tag endete gestern für mich um 19:00Uhr Erstmal war es saukalt wie die Sonne unter ging. Also verpieselte ich in meinem Schlafsack um mir ein Filmchen anzusehen aber weit gefehlt Ruck Zuck waren die Augen zu bis zum anderen Morgen um 7.00Uhr. In der Nacht hatte ich knapp 0`C. Dem entsprechend zitterte ich beim Frühstück. Um 9:00Uhr ging es auch weiter auf der 40 über den Reschenpass der ist sehr gut befahrbar. Hier wurde ein ganzes Dorf gesprengt und dann geflutet. Nur die Kirchturmspitze ragt noch heraus.
Weiter geht es auf der 38 über das Stifserjoch (2757m)
(Beschreibung) dieser Pass verlangte wieder alles von mir ab. Wann fahre ich schon mal solche Pässe als Flachlandtiroler. Irgendwann kam ich auch mal oben an und dort alles voller Fressbuden Souvenirläden und keine öffentliche Toiletten. Ein Brötchen mit Wurst 5€ und schmeckte noch scheiße. Nichts wie runter und was billigeres suchen. Aber der Ausblick auf dem Pass ist hervorragend. Die 38 führt noch weiter bis nach Tresenda und von dort geht es dann auf die 39 die folge ich bis Trento wo ich denn die die Autobahn für das letzte Stück nehme. Abfahren werde ich Garda Nord und folge der Straße ca.15km bis zum Gardasee den ersten Ort fahre ich an dort sind auch 2 Campingplätze ich hatte Glück gleich beim ersten Platz war noch was frei für 18,50€ durfte ich mich noch mit meinem Zelt irgendwo dazwischen drängeln. Ich vergaß ich bin ja in Italien. Wie kann man bei dieser enge Urlaub machen. Morgen bin ich hier wieder weg.
Da muss ich rauf das Stiffserjoch
03.09.10 240km
Ich komme wie immer pünktlich los das Westufer nehme ich unter die Räder auf dieser Seite gibt es weniger Tunnel als wie auf der Ostseite. In der Ortschaft Garda dann das völlige Chaos es geht nicht mehr vor und nicht mehr zurück dazu kommt noch ein Trödelmarkt am Hafen wo alle hin wollen. Mit dem Moppet bekommt man überall einen Parkplatz und so schlendere ich auch mal über den Markt. Anschließend fahre ich noch ein kurzes Stück bis zur Autobahn dann noch ein Ticket ziehen und ab nach Venedig. Den Fährhafen in Venedig finde ich gleich aber die Check In Schalter kann ich nicht finden. Nach kurzer Info von einem Pförtner war das Problem auch gelöst. Die Fähre der Mioanes Line liegt noch im Fährhafen ich habe noch 45min Zeit. Schnell zum Check In Schalter mal sehen ob ich mitkommen kann. Kein Glück alles ausgebucht nur eine Deckpassage das wollte ich auch nicht wie ein Penner irgendwo in der Ecke schlafen. Also suche ich mir für diese Nacht in der Nähe ein Platz und versuche es Morgen noch einmal bei der Anek Line die soll um 13:00Uhr auslaufen. Ein Tipp wenn man vom Fährhafen Richtung Tarvisio fährt, kommt in ca. 4km zu dem Campingplatz Venezia vorbei. Kein toller Platz aber es reicht um bis zum anderen Morgen auf eine Fähre zu warten. Am Abend lernte ich noch 2 Wiener kennen, (keine Würstchen) Österreicher nette Kollegen der eine ist mit einem 125ccm Roller unterwegs gewesen und der andere mit einer 650ccm Suzuki. Wir hatten ein angenehmes Gespräch über Reisen und allgemeine Sachen ich hoffe sie sind gut nach Hause gekommen. Einen Gruß an dieser Stelle


Auf dem Weg zum Gardasee
04.09.10 5km
Bei einer Tasse Kaffee im Restaurant mit dem Österreicher begann der Tag anschließend packten sie ihre Sachen um nach Hause zu fahren. Auch ich war auf dem Sprung mal schauen ob ich heute Glück habe eine Fähre zu bekommen. Am Fährhafen war schon mächtig was los am Ticket Schalter weniger. Ich wollte eine 2Bett Kabine eine 3Bett Kabine bot sie mir an egal sonst komme ich ja nie nach Griechenland. Man muss halt nehmen was sie einen anbieten. Die Uhr eine Stunde vorstellen und um 13:00Uhr legte die Fähre in Richtung Griechenland ab. Als die Fähre ihren Anlegeplatz verließ, und an der Altstadt (Markusplatz) langsam vorbei fuhr, war das schon beindruckend die Bauwerke und wie viele Menschen Venedig
(Beschreibung)anschauen. Mittlerweile gesellte sich noch ein Grieche in meine Kabine dazu den ich nur bei der Abreise und bei der Ankunft sah.
Blick von der Fähre Venedig der Markusplatz
05.09.10 160Km
Um 13:00Uhr kommt die Fähre in Igoumenitsa pünktlich an. Mit dem ausschiffen verzögert sich es ein bisschen da ein polnischer Reisebus defekt war und daher die Ausfahrt versperrt. Nach 15min war es dann so weit auf dem großen Fährhafengelände ordne ich erstmal meine Sachen bevor ich die Fahrt nach Süden auf die Insel Lefkas fortsetze. Auf den 80 km bis nach Lefkas grenzt die Straße immer wieder ans Meer wo teilweise schöne Strände anzufinden sind. Etwas trübt immer wieder den schönen Ausblick aufs Meer das ist der Müll der reihenweise am Straßenrand liegt wo keiner für zuständig ist ihn weg zu räumen. Es ist heiß und ich verlange nach einer Dusche am südlichen Zipfel von Lefkas beziehe ich mein Nachtquartier diesmal alleine in meinem Zelt.

Endlich wieder festen Boden unter den Füßen in Griechenland
06.09.10 340km
Mit 13€ ist der Preis für den Platz ok. Ich umrunde die Insel Lefkas im Uhrzeigersinn. Die Straße schlängelt sich mal rauf und ab. Nur wenn ein Dorf oben in den Bergen zu durchfahren ist wird es eng. Einen großen Zugang zum Wasser habe ich nicht entdecken können. Ca. 1Std brauche ich um wieder in der Stadt Lefka an zugekommen. Ich durch streifte noch die Stadt nach was Essbarem und dann ging es auch schon weiter nach Arta weiter auf der E 951 bis nach Ioannina und dann auf die von der EU bezahlte schönen Autobahn bis Trikala von dort aus schlängelt sich die Straße bis zu meinem heutigen Ziel Meteora Klöster.
(Beschreibung). In Kalambaka gibt es 3-4 Campingplätze.
Die Meteora Klöster
07.09.10 290km
9,00€ für die Nacht war in Ordnung wobei der Platz saubere Sanitäranlagen hatte. Ich fuhr ein kurzes Stück zurück in Richtung Metsovo wo her ich gestern kam aber nach ca.20km bog ich dann rechts ab nach Grevena vor mir lag eine nicht so hügelige Strecke wie gestern. Die Berge flachen langsam ab, so dass man auch mal Gas geben konnte. Aber Obacht musste man auf streunende Hunde geben die am Straßenrand rumliefen. Die Autobahn nach Thessaloniki war schnell erreicht. Aber erstmal fahre ich nach Grevena rein um was einzukaufen. Das Problem ist immer die richtigen Läden zu finden und ob sie das auch haben was man will das ist immer ein Akt für sich. Ich fahre am Tag öfters Läden an, um meine Sachen die ich Tagsüber essen will zu bekommen. Auch heute habe ich nicht alles bekommen und so gibt es Spagetti. Anschließend geht es auf die Autobahn noch 140km bis Thessaloniki die Zeit rennt die Hitze wird unerträglich ich beschließe noch ein Tag in Griechenland zubleiben. Vor der Stadt noch eine Mautstelle und mit 1€ bin ich dabei da lohnt es sich für den Betrag die Handschuhe auszuziehen. Der Verkehr wird dichter und die ersten Staus kündigen sich an. Ein Blick auf die Stadt Thessaloniki es ist ein Häusermeer soweit wie das Auge reicht. Mein Nachtlager schlage ich in dem Ort Epanomi auf Chalkidiki
(Beschreibung)auf. Ohne mehrmaligen Wegweiser hätte ich den Campingplatz mit Hotel Anbindung und noch direkt am Meer nicht gefunden. Das Ägäische Meer hat eine Wassertemperatur von ca.28`C viel los ist hier nicht mehr die fehlenden Touristenplätze nehmen zurzeit die streunenden Hunde ein.
Campingplatz auf Chalkidik
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