Ungarn / Slowakei 2007
Gesamt 4000 km gefahren
03.06.07(750km)
Unsere 2. Tour diesen Jahres kommt in die Endphase der Vorbereitung der Pössl ist gepackt und um 10:30 Uhr geht es los auf die A7 Hannover Richtung München. Für den Sonntag ist relativ viel los auf der Bahn, kurz vor Kassel war eine Baustelle die uns ca. 1Std gekostet hat. Aber soweit ist es alles gut gegangen. Um 20:00 Uhr haben wir den Campingplatz bei Bad Feinbach erreicht um dort zu übernachten.
Mach mal Pause
Der Campingplatz in Bad Feinbach
4.06.07 (320km)

Super geschlafen und 25€ weniger im Portemonnaie geht es in den Ort Bad Feinbach um zu Tanken und Geld zu holen. Anschließend fahren wir auf der A8 in Richtung Salzburg und bis zum obligatorische Grenzübergang dort werden wir für Österreich eine Vignette kaufen sonst wird es teuer. Wir fahren die Österreichische Autobahn bis zur Abfahrt Radstadt bis in den Ort rein und biegen dann ab nach Obertauern. Der Ort liegt auf ca.1800m und bei 15% Steigung, muss der Pössl ganz schön schnaufen aber eine schöne Aussicht entschädigt uns wie immer für alles. Plötzliche Einsatzfahrzeuge Notarzt und Rettungswagen stören die Ruhe, mit hoher Geschwindigkeit werden wir überholt nah hoffentlich ist da nichts großes passiert. Nach ca.10km erreichen wir die Unfallstelle ein Motorradfahrer ist gestürzt, mir lief es eiskalt den Rücken runter wie ich das sah, da ich ja auch Motorradfahrer bin kann ich das voll mitfühlen. Als wir wieder den Berg mit ca.13% Gefälle nach unten fuhren Richtung Mauterndorf fing es leicht an zu regnen. Erst mal Tanken und eine Kaffeepause einlegen denn es geht weiter danach nach Murnau. Der Regen wurde immer heftiger die Wolken kamen zwischen den Bergen nicht voran und so regneten es sich mit enormer Gewalt aus. Erst kurz vor dem Ort Judendorf hörte es auf gut so weil wir außerhalb des Ortes den Campingplatz besuchen wollen der auch unser Übernachtungsplatz dienen soll. Für 25€ mit Klassen Sanitäranlagen. Nah dann frohes Duschen bis Morgen.
Der Skiort Obertauern
05.06.07 (310km)

Wir sind heute eine Std später aufgestanden vielleicht weil wir noch die 7 Zwerge bis um 23:00 uns angesehen hatten. Es fängt auch leicht wieder mal an zu regnen, also schnell die Sachen zusammen packen und los. Die Fahrt durch die Berge erweißt sich als sehr anspruchsvoll, weil die Regenwolken zwischen den Bergen fest sitzen und sich mit voller Wucht wieder mal abregneten. Kurz vor Graz ist das Spiel vorbei es scheint die Sonne und es wird unerträglich heiß. Bei der Abfahrt Graz-Süd ist ein großer Industriepark mit unzähligen Geschäften, da wollen wir mal Schoppen gehen. Anschließend geht es weiter auf der Autobahn bis nach Fürstenfeld dort müssen wir die Autobahn verlassen und fahren die letzen 30km auf der Landstraße die auch mit vielen Lkws befahren werden nach Ungarn. An der Grenze gab es nichts besonderes kurz die Pässe vorgezeigt und weiter. An der nächsten Tanke gleich hinter der Grenze kann man Geldwechseln und was für viele wichtig ist, eine Vignette kaufen wir haben eine 10Tages Vignette für 13€ gekauft man kann ja nie wissen. Noch 40km bis zum Balaton für die Nacht fahren wir in den Ort Balatongyörök auf den Campingplatz Castrum ein großer Platz mit einen kleine Kiesstrand und mit ca. 10 Campern. Die Vorsaison ist schon was schönes.
Ungarn erwartet uns mit Regen
Das Camp in Balatongyörök
06.06.07(80km)

In der Nacht hatten wir ein schweres Gewitter, der Morgen dagegen war wieder schön und so konnte die Fahrt am Plattensee fortgesetzt werde. In jedem kleineren Ort, wo ein Hotel oder ein Campingplatz vorhanden war waren sind auch Klamottenstände oder Fressbuden zum wohle der Touristen. Unsere Fahrt geht bis zum Ort Balatonfüred dieser Ort putzt sich gerade heraus für die neue Saison Straßen werden noch schnell repariert und die Strandpromenade wird geputzt. Anschließend geht es zurück und wir biegen 3km vor dem Ort nach links zu dem Ort Tihany dort gibt es eine Fähre die uns für 20€ auf die andere Seite des Plattensees bringt. Beim Anlegen der Fähre sah man schon den Camping Balatontourist ein schöner Platz mit sauberen Sanitäranlagen für 20€. Nach dem einchecken und den Platz suchen, erst mal eine Tasse Kaffee und dann mal das Wasser im Plattensee testen Temp. Ca. 22'C trübes Wasser Nell gefiel es. So das war wieder der Tag, Ach habe ich noch vergessen um 18:00Uhr zog sich der Himmel zu und ein Gewitter ist mal wieder im anmarsch.
Ort Balatonfüred
07.06.07 (0km)

Heute ist Ruhetag Morgen soll es in die kleine Puszta gehen.

Ein Tag Pause auf dem Campingplatz

08.06.07 (196km)

Heute wollen wir in die kleine Puzsta fahren, die ist ca. 200km entfernte in Bugac aber erst mal von Anfang an. Erstmal müssen wir bezahlen für 2Nächte und 2Personen +Kind 30€ für einen guten Platz mit sauberen Sanitäranlagen das geht in Ordnung. Für Internetfreeks der Campingplatz hat einen Hot Spot zum Surfen. Um 10:00Uhr geht auf der 7 nach Siofok dort werden wir Proviant bunkern und Tanken. Anschließend geht es auf die Autobahn in Richtung Budapest und bei der Abfahrt Enying fahren wir von der Autobahn ab und auf die 64 nach Simontornya. Die Ecke zeigt uns das wahre Gesicht Ungarns mit Storchennestern auf den Strommasten und typischen ungarischen Dörfern, wo die älteren Leute auf dem Marktplatz oder vor der Haustür sitzen um ein kleines Schwätzchen zu halten. Von Simontornya biegen wir auf die 61 bis nach Dunaföldvar und dann auf 53. Bei einem Pausenstop bemerke ich das der Fiat Kühlwasser verliert ich hoffe das es nichts ernstes ist, wir werden es akribisch beobachten hoffentlich müssen wir unsere Tour nicht vorzeitig abbrechen und nach Hause fahren. In Soldvadkert geht es auf die 54 bis zur Abzweigung Bugac. Nach ca.10km biegen wir erneut ab zum Nationalpark. Was gibt es dort zu sehen?
In der Vorsaison kann man ein Mal täglich um 11:30Uhr mit der Kutsche in das 2km entfernte Gestüt fahren, wo denn für die Touristen, eine einstündige Vorführung mit Pferden vorgeführt werden. Aber dazu Morgen mehr. Am Nationalpark und Abfahrtspunkt der Puszta befindet ein Campingplatz der sich mit allen Nationalitäten füllt und der nur mit spartanischer Ausstattung ist. Die Nacht dafür nur 8€ mit Strom.
09.06.07 (200km)

Die Hitze läst uns nicht lange schlafen, wir hatten im Fahrzeug um 9:00Uhr schon weit über 30'C also aufstehen und draußen Frühstücken. Um 11:30Uhr versammeln wir uns vorne an der Kasse, 10€ kostet die Kutschfahrt und die Veranstaltung pro Person. Die Kutschen sind voll mit uns Touristen und bei voller Sonneneinstrahlung traben wir in Richtung Gestüt. Dort kann man ein Hirtenmuseum besichtigen wo die Arbeitsgeräte, Unterkünfte der Hirten zu sehen waren. Anschließend begann die Veranstaltung sie zeigten uns ihre einstündigen Dressuren mit Pferd und Esel. Wir kannte es schon aus dem Jahr 1989 dort waren wir in Hortobagy bei Debrecen in der großen Puszta. Nach der Veranstaltung ging es mit der Kutsche zum Ausgangspunkt wieder zurück. Dort wollten wir noch schnell im Restaurant noch was Essen aber eine ganze Busladung sollte erstmal bedient werden. Darum packten wir unsere Sachen und fuhren in die Stadt Kecskemet wir habe es mittlerweile gelernt größere Städte anzufahren dort gibt es große Supermärkte (zb.Tesco)wo wir was Essen können und unseren Vorrat aufzufüllen. Anschließend geht es auf der 441 bis nach Cegied weiter nach Jäszbereny und dann auf der 31 nach Heves. Kurz vor Heves biegen wir nach rechts ab, ein Schild zeigt zu einem Campingplatz, den werden wir als Übernachtungsplatz nehmen schließlich ist es schon 18:00Uhr. Auf dem Platz ist alles vertreten von Polen bis Deutsche. Ja was kostet er? Nach den Sanitäranlagen zu Urteilen kann er nicht teuer sein. Ich werde es euch es Morgen berichten.
10.06.07 (280km)
Die Nacht war ein Horror lauter Stechmücken im Womo um 3:30Uhr haben wir sie gejagt danach bist du fit. Um 9:00Uhr stehen wir denn doch auf und um 11:00Uhr geht es wieder auf der 31 nach Heves und dann weiter nach Eger. Am Nachmittag fahren wir ins Zentrum von Eger dort besichtigen wir die Festung und die Altstadt es lohnt sich.
Wir wollen heute noch Ungarn verlassen und in die Slowakei einreisen, darum vertanken wir die letzten Ungarischen Forint und ab geht es in Richtung Grenze. Die Landschaft wird immer hügeliger wie ein Mittelgebirge und so geht es weiter bis zur Slowakei. An der Grenze angekommen, geht es dank EU mit einer schnelle Abfertigung auch schon weiter. Hinter der Grenze habe ich einen kleinen Betrag eingetauscht um eine Vignette 7€ mal wieder zu kaufen und an der nächsten Tanke besorgten wir uns eine Maßstab gerechte Straßenkarte um auch die kleinsten Orte finden zu können. Mein erster Eindruck von der Slowakei, hier ist noch viel Arbeit zu leisten. In manche Dörfer die wir besucht haben würde ich mich nachts nicht mit dem Wohnmobil hinstellen und schlafen. Weiter geht die Fahrt auf der 67 nach Popard. Mittlerweile fahren wir durch eine Landschaft die dem Schwarzwald gleicht. Kurz vor Poprad ändert sich die Landschaft erneut, Felder und Äcker zieren die Landschaft. Wir erreichen die Stadt, einen größeren Kontrast habe ich noch nicht gesehen vorne die vom Sozialismus erbauten Wohnsilos und im Hintergrund das massiv Gebirge der Hohen Tatra und mittendrin Kaufland und Takko.
Hier in der nähe soll ein Campingplatz sein, nach intensiver suche und mehrmaliges Fragen und guter Karte (brauche kein Navi) haben wir den Platz mitten im Busch für 8€ gefunden. Meine Noten für den Platz Lage 2 Sanitäreinrichtung 5.
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